Salat mit roter Bete und Halloumi

Ich bin so wehmütig, ihr Lieben!

Ein schlimmer Fehler ist passiert! Fabian ist in Japan, was für ihn gaaanz toll ist…

aber nu’ der Fehler:

ICH NICHT!

Vermisse ich das doch alles so! Den Duft, das Essen, das permanente Gedingel und Geklingel in der Stadt, “Irashaimasen” und dann ein heißes Bad im Onsen…hach, ich könnt’ weinen! 

Michiko, komm’ mal wieder runter und lieber zur Sache! Zur Bete, der Roten!

Na dann…Bete, die Rote…heute als Kombinationstipp mit Halloumi im Salat!

Der zypriotische Käse eignet sich wunderbar zum Grillen und Braten und passt, salzig wie er ist, sehr gut zur eher süßlichen Bete (die übrigens voller Vitamin B, Eisen, Kalium und Folsäure steckt)

Einfach in einer Schüssel  Salat, am besten jungen Spinat und ein einfaches Zitronendressing vermischen, rohe Bete und gebratenen Halloumi dazu

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Das Ganze auf Tellern  anrichten und noch ein paar Kerne drüberstreuen, fertig! Knackig, die Bete…YAMMI! Und quietschig, der Halloumi…

 

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…muß ich glatt schmunzeln!! :)  bei all dem Gequietsche und Geknacke…

und dazu noch gesund…Perfekt für heute!

Kiotsukete minnasan!

“Michan”, die jetzt eine laaaange Mitbring-Liste schreibt… ;)

 

Salat mit roter Bete und Halloumi

für 2 Personen als Hauptgang
 (Mengenangaben können/sollten nach Gusto variieren)
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  • 150 gr. Salat (besonders lecker mit jungem Spinat)
  • 2 Beteknollen, gestiftet
  • 100 gr. Halloumi, in Scheiben geschnitten
  • 3 Essl. Salatkerne (Kürbiskerne, Sonnenblumekerne, was ihr da habt)
  • optional: Orangenfilets
Dressing
  • 2 Essl. Zitronensaft
  • 3 Essl. Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • (optional: 1 Essl. Orangensaft
  • 1 Teel. Senf)
Für das Dressing alle Zutaten in einem Schraubglas ordentlich durchschütteln.
Eine Pfanne mit etwas Olivenöl bestreichen, erhitzen und den Halloumi darin bei mittlerer-starker Hitze 2 min. von beiden Seiten goldbraun braten. Bete schälen und in Stifte schneiden (denkt an die Farbe!! Im Zweifelsfall besser Handschuhe anziehen)
Die Salatblätter und Betestifte in einer großen Schüssel mit dem Dressing vermischen. Auf einem Teller mit dem Halloumi (evtl. den Orangenfilets) anrichten, Kerne drüber streuen, fertig!

 

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Rhabarberkuchen

Letztens, ich sag’s euch, ich hätt’ platzen können! Nervös war ich…gereizt…! Warum, weiß ich leider auch nicht!  War aber so und da hilft nur eins, ich muß backen!

Meine Kollegen hatten sich Rhabarberkuchen gewünscht und ich dazu zwei  passende Rezepte!

Auf dem Markt  gibt es dazu schon herrlichste Zutaten

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das Wetter  schön, ein paar Tage frei, eigentlich alles tüdelü…

Aber wo fing das Ganze nochmal an? Richtig, beim ”gleich platzen”!

Ich also in dieser nicht begründbaren, bzw. begrenzt begründbaren miesen Laune am Vorbereiten von Teig Eins. Gut. Funktioniert. Gut sogar! Kalt stellen.

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In der Zwischenzeit den zweiten Kuchen vorbereiten, Teig zusammenrühren, Vanille-Creme fertig machen, Rhabarber putzen…

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jetzt nur noch die Streusel dazu

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und ab in den Ofen!

Und das schaut vielleicht gut aus! Und riecht schon super!

Kein Wunder, dass die Laune da umschlägt!

Doch wie so oft im Leben: dann, wenn sie, die gute Laune,  kurz davor ist, wie ein mit süßen, essbaren Konfetti gefüllter Luftballon vor Freude zu platzen, bemerkt man, dass man gerade die Zutaten von Kuchen Eins, mit denen von Kuchen Zwei, kreuz und quer vertauscht hat..oder besser gesagt, die Mengenangaben…ARGH! Keine Eier mehr? Warum? Alle in Teig Eins?…so wird aus Konfetti schnell mal Regen….oder Staub, oder Dreck oder so… auf alle Fälle MIST – plus ein  misslungener Kuchen!

So nebenbei, aber an Wichtigkeit nicht zu unterschätzen…habe ich eigentlich erwähnt, dass sich das alles gerade an einem Feiertag abspielt?

Ach, was soll das Geschwätz!

Am Ende gab es eine einfache Tarte, mit einer einfachen Creme und einem feinen, einfachen Boden

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(trotzdem) einfach lecker!

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Machst’e nichts dran…

Was aus dem anderen Kuchen wurde? “Also verkaufen kannste den nicht”, Zitat des Vorkosters…und bei dem blieb er damit auch

Liebe Grüße, Michiko

Rhabarberkuchen

1 Kuchen
28cm Tarteform (angelehnt an ein Rezept von Lea Linster)
 
Boden

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  • 200 gr. Mehl
  • 100 gr. Butter
  • 1 Teel. Backpulver
  • 60 gr. Zucker
  • 2 Essl. Öl
  • 2 Essl. Sahne
Belag
  • 300-400 gr. geputzten Rhabarber
  • 1-2 Essl. Zucker
Creme
  • 30 gr. Stärke
  • 1 Vanilleschote (Mark ausgekratzt und Schote)
  • 250 ml Milch
  • 150 ml Sahne
  • 60 gr. Zucker
  • 1 Essl. gemahlene Mandeln
Für den Teig Mehl, Backpulver und Zucker vermischen, die Butter in Flocken dazu und verkneten. Ei, Öl und Sahne mitverkneten. In Frischhaltefloie eingewickelt 30-60 min. im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Rhabarber derweil in etwas Zucker ziehen lassen.
Für den Guss die Milch, mit der Sahne, dem Zucker und der Vanille aufkochen lassen (ich gebe anfangs die Schote für einen intensiveren Geschmack noch mit in die Milch bis sie aufkocht), vom Herd ziehen, in 2 Essl. Milch aufgelöste Stärke einrühren, nochmals kurz aufkochen und dann gut abkühlen lassen. Mandeln einrühren.
Den Teig ausrollen und in die gefettete Tarteform legen, den Rhabarber darauf verteilen, den Guss obendrüber gießen.
Bei 175°C ca. 1 Stunde backen.
 
Eigentliches Rezept für den Guss:
  • 2 Eier
  • 60 gr. Zucker
  • 150 ml Sahne
  • 1 Essl. Gemahlene Mandeln
Alle Zutaten aufschlagen und über den Rhabarber gießen.
Fertig!

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Dattel-Bananen Kuchen

Sind die nicht schön?IMG_6820

 

und das erst!!02.03

Ich bin von so freundlichen Menschen umgeben!

Kommen doch meine lieben Kollegen Tommi und Jonas aus Abu Dhabi zurück und stellen mir was auf den Tisch? Datteln!

Mein Mitbewohner findet noch Bananen, die er los werden möchte.

Mein Freund hinterlässt mir “Loveshock Raw Chocolate” bevor er für einen Kurztrip verschwinden muß,

und als “Dankeschön” für meine Arbeit bekomm’ ich doch glatt am Freitag Blumen geschenkt!

Blumen?…OK…aber Datteln, olle Bananen und so ‘nen Riegel Öko-Schokolade…macht das Glücklich?

Ja! Mich macht das glücklich!

Nach einer vollgepackten Woche, freu’ ich mich so sehr darauf, mir was Schönes zuzubereiten, anzuschauen und aufzufuttern!

…und dieses Rezept soll/wird mir dabei helfen!

Dazu Datteln einweichen, Bananen zermanschen, Schokolade hacken und die üblichen Verdächtigen, Mehl, Eier, 3 Essl. Öl, vermengen…

Jip, 3 Essl. Olivenöl reichen, dank Datteln und Banane ist genug eigene Süße vorhanden und von den Eier nur das Eiklar…somit ein beinahe schon gesunder, aber auf alle Fälle vollwertiger Kuchen!!

Das wird ja immer besser! Und so schaut das Ganze nach einer 3/4 Stunde im Ofen dann auch aus!

Ich schneide feierlich an und siehe da:

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Hmpf….

Weich…ziemlich weich…und flach…

…Rezept lesen…nochmal lesen…nochmal umrechnen…bemerken: Hälfte Mehl vergessen!

Argh!? Schlimm? Nö! Gar nicht schlimm! Back’ ich das Ganze halt nächste Woche nochmal! :)

 

Und bis dahin habe ich mir halt mal was Schönes zubereitet, angeschaut und auffuttern geht auch trotz, sagen wir, sehr “feuchter” Konsistenz ziiiemlich gut…

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Ihr Lieben, probiert ihr das doch direkt mit den kompletten Zutaten aus und bis dahin…genießt die Sonne!

(die)michiko

 

Bananen-Dattel Kuchen

für 1 PortionIMG_6823
 
  • ca. 100 gr. Datteln, entsteint und gehackt
  • 1/2 Teel. Natron
  • 120 ml heißes Wasser
  • 3 Essl. Olivenöl
  • 170 gr. Mehl (bei mir Dinkelvollkorn)
  • 1 Teel. Backpulver
  • 2 Bananen, sehr reif
  • 2 Eiweiß
  • optional 20 gr. gehackte Schokolade
Die gehackten Datteln mit dem Natron in einer mittleren Schüssel vermischen und mit dem heißen Wasser übergießen. Stehen lassen.
Mehl und Backpulver vermischen.
Eiweiß leicht aufschlagen, Bananen zu Püree matschen.
Nun das Öl zum Dattelwasser geben, verrühren. Die Bananen einrühren, Eiweiß unterheben und die Masse zum Mehl geben. Vorsichtig vermengen, Schokonibs dazustreuen und für 45 min bei 175°C backen.
(nach einem Rezept von dem sehr schönen FoodBlog “Anja’s Food 4 Thought“)

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Bete-Birne Salat mit Feta

Liebe Leut’, es ist wieder soweit!

Vielleicht habe ich es ja verdrängt, aber “plötzlich” steht Rosenmontag vor der Tür, Altweiber war schon da und weitere Umzüge sind wahrscheinlich selbst in diesem Moment unterwegs!

Letztes Jahr habe ich noch probiert mich ins “Vergnügen” zu stürzen…Ohne Erfolg… Im “Stürzen” vielleicht…

Dieses Jahr lass’ ich es daher einfach bleiben.

Ja, ihr habt richtig gehört!

Ich bin nicht lustig! Keine Pappnase auf! 5 Tage lang weder einen Clown gefrühstückt, noch den Schalk im Nacken…

…reicht doch auch, wenn ein Salat (farben)froh und fruchtig daherkommt!

(Natürlich nicht ohne  Bete, die Rote…)

Eigentlich handelt es sich nicht wirklich um ein Rezept, es ist “nur” eine wunderbare Kombination von Zutaten, die mir Jamie Oliver verraten hat! (in seinem Buch: “Besser kochen mit Jamie”)

Bete und Birne werden in Streifen geschnibbelt…

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mit Minze, Feta, Zitrone und Olivenöl verfeinert und abgeschmeckt…Fertig! Wenn ihr noch Nüsse, Kerne o.Ä. habt…rein damit!

Lasst den Salat im Dressing aus Olivenöl, Zitrone und Salz ruhig eine Zeit ziehen…wunderbar für den Geschmack!IMG_6717-001

Hach, da muß ich lächeln!

(*-*)

….

Ähh…höre ich da etwa ein “Tätäträä” aus der Ferne?

Aaachtung!!!

Schnell aufessen und dann aber wieder flott runter mit den Mundwinkeln…nicht das man noch auf falsche Gedanken kommt …

:(

Schüssi!!!

(die nicht jecke)Michiko ^^

Bete-Birne Salat

für 2 Personen 
(inspiriert von  Jamie Oliver)IMG_6723
 
  • 2 rote Bete
  • 2 kleine Birnen
  • 100gr Feta
  • frische Minze
  • Olivenöl
  • 1 Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • gehackte Kerne, Nüsse, Saat (was zur Hand ist)
 
Im Prinzip kaum ein Rezept…die Bete schälen und in Streifen schneiden, genauso die Birne.
Minze hacken, mitmischen, Feta darüber krümeln.
2 Essl. Öl und ca. 4 Essl. Zitronensaft vermischen und über den Salat giessen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, 1-2 Essl. Kerne dazu.
Schmeckt gut durchgezogen am Besten!

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Brokkoli-Falafel-Pattie mit Tahinisauce

Heute wird gesnackt!

Wer jetzt bei mir mit trockenen, hauptsache vollwertig und gesunden Grünkernburgern rechnet…

Nein!

Es gibt …

…Hey, hey, hey! Vollwertig, gesunde und vegane Brokkoli-Patties!

(“Herrje, gesund? Werd ich davon satt” Zweifler können das Ganze auch “Orientalischer Snack mit Sauce” nennen)

Aber lassen wir lieber Zutaten sprechen, mir glaubt ihr ja eh nicht… ;)

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Brokkoli!

Dazu…

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(Kichererbsen, Zwiebel/Frühlingszwiebel, Couscous, Brösel)
Zu den Zwiebeln gesellt sich Cumin, der Brokkoli wird gedämpft und der Couscous quillt in etwas Wasser, bevor alles im Mixer zu einer Masse vermischt wird. Brösel und Tahini dazu…
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…in Patties geformt …
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und nach ca. 45 min. im Ofen hat man eine feinen, leckere Kleinigkeit für zwischendurch!
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IMG_6681-001 Gesnackt euch wohl!
:)
(die)Michiko

Brokkoli-Falafel-Pattie

für 4 große, 7-8 kleine Patties
 
  • 1 kleine Dose KichererbsenIMG_6691
  • 1/2 Brokkoli
  • 60 gr. Couscous
  • 2 Frühlingszwiebeln, gehackt
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Teel. Cumin
  • 1 Essl. Tahini (Sesampaste)
  • 120 ml Semmelbrösel, o.Ä.
Dressing
  • gute 2 Essl. Tahini
  • 60 ml Wasser
  • 1 1/2 Zitronen (Saft davon)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Teel. Salz
Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Den Brokkoli zerteilen und 5-7 min. weich dämpfen, Couscous in 200ml  heißem Wasser quellen lassen, Kichererbsen abwaschen und abtropfen lassen.
Die gehackte Zwiebel in etwas Olivenöl 5 min. bei mittlerer Hitze andünsten. Frühlingszwiebel hinzu und weitere 3min. dünsten, dann Cumin drüberstreuen, verrühren und beiseite stellen.
3/4 vom Brokkoli, Couscous, Kichererbsen, Zwiebelmix und die Tahini im Mixer zu einer Masse zubereiten. Die Brösel (bei mir ein Mix aus Brösel, Mandelmehl und Chiasaat) und den restl. Brokkoli unterheben. Mit etwas Salz abschmecken.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen, leicht einölen und aus der Masse Patties formen, die dann, wer hätte das gedacht, auf dem Backblech Platz finden. In den Ofen.
Nach 25 min. wenden, weitere 20 min. im Ofen lassen, bis die Patties schön goldbraun sind.
Zusammen mit der Sauce, für die man einfach alle Dressing-Zutaten mit einem Stabmixer zusammenmischt, servieren.
Dazu passst ein Salat.

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Boeuf en daube à la provencale (geschmortes Rind, provenzalisch)

Oh wie schön!!! Es schneit…und alles so fein gepuderzuckert…

Bei diesem winterlich, weißen Wetter drängt es sich geradezu auf, nochmal an Weihnachten zu denken.

OK, ich gebe zu, daran muß eigentlich gar niemand mehr denken, aber es passt mir gerade so gut in den Kram! Oder besser, zum Rezept!

Wollte ich doch das heutige Boeuf en daube an Weihnachten machen (nach einer Empfehlung meines, im letzten Artikel schon erwähnten Kollegen Thomas…)

Ordentlich Wein, langes Schmoren…das schreit nach intensivem Aroma und butterzartem Fleisch…und da sich elterlicher Besuch, der königlich bedient werden wollte und (mindestens) fürstlich speisen sollte (“aber bitte ohne Fisch, Wild, o.Ä.” ), angekündigt hatte, war ich im ersten naiven Augenblick begeistert von dem Rezept…

Beim nochmaligen Durchgehen der “Weihnachtstage-Planung” wurde klar, dass viel passieren durfte, nur kein verpatztes Essen, daher besser wohl doch keine Experimente und so wurde das Rezept wieder beiseite gelegt…

…und dann war Weihnachten vorbei…und die “Tage dazwischen” …und Sylvester…und es wurde mild…beinahe frühlingshaft …

Aber eines Morgens:

Frrrrr…der Himmel klar…die Luft eiskalt…Wintereinbruch!

Wenn nicht jetzt ein ursprünglich als Weihnachtsschmaus angedachtes Rezept testen, wann dann?

Man braucht eine handvoll Gewürze und Kräuter…

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die gängigen “Schmorzutaten” …

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und einen Tag Zeit, das Fleisch in Wein und Essig ziehen zu lassen.

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Vom “Rausholen des Fleischs aus der Marinade” am nächsten Tag…

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…bis zum Anrichten am Abend muß man dann mit einem permanenten Wohlgeruch in der Nase leben!

Ernsthaft, die Küche hat den ganzen Tag nach den herrlichen Gewürzen und Kräutern geduftet! Den provenzalischen Teil übernehmen, neben dem Wein, Oliven, die mit geschmort werden…

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Dazu gab’s  geröstetes Brot…einfach Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, etwas Rosmarin und Knoblauch darin anrösten, zur Seite ziehen. Brotscheiben kurz mit der flachen Seite in das aromatisierte Öl legen und in einer trockenen Pfanne von beiden Seiten goldbraun rösten…

Damit wünsch’ ich euch verschneite, evtl. ja durch Geschmortes erwärmte, schöne Tage!

Michiko

(Danke, Thomas!)

Boeuf en daube à la provencale (geschmortes Rind, provenzalisch)

für 4 Personen
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  • 1 kg Rindfleisch zum Schmoren (bei mir war’s Bug)
Marinade
  • 4 Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 1 Bouquet Garni
  • 2 Nelken
  • 10 Pfefferkörner
  • 4 Wacholderbeeren
  • 1/4 Teel. Muskat
  • 750 ml Rotwein (aus der Provence bietet sich natürlich an, z.B. Côte du Rhône)
  • 50 ml Rotweinessig
  • Olivenöl
  • 150 gr. geräucherter Schweinespeck, in dünne, 4cm lange Streifen geschnitten
  • 2 Essl. Mehl
  • 2-3 Schalotten, grob gehackt
  • 3-4 Möhren, in 2cm große Stücke
  • 3-4 Zehen Knoblauch, fein gewürfelt
  • 1 guten Essl. Tomatenmark
  • 100 gr. schwarze Oliven
  • 2 Lorbeerblätter (wer mag 1 Zimtstange)
  • Orangenabrieb von 1 Orange
  • 2 Essl. Butter
Einen Tag vorher das Fleisch in ca. 5cm große Würfel schneiden.
Nelken, Pfeffer und Wacholderbeeren zusammen im Mörser etwas zerstoßen und mit dem geriebenen Muskat, den Kräutern, den grob gehackten Zwiebeln und Möhren und dem Fleisch in ein Gefäß geben. Mit dem Wein und Essig aufgießen und abgedeckt mind. 12 Std. kühl stellen.
Am nächsten Tag das Fleisch aus der Marinade nehmen, gut abtrocknen und den Rest durch ein Sieb abgießen, die Flüssigkeit dabei auffangen…ich sag’ euch, dass duftet schon herrlich. Die Kräuter und das Gemüse brauchen wir für dieses Gericht nicht mehr…
Das Fleisch in etwas Olivenöl (ich habe vorher noch den Fettrand vom Speck im Topf ausgelassen) rundherum scharf anbraten, den Speck dazu und nach 2, 3Minuten das Mehl darüberstreuen. Gut umrühren…bis alles vom Mehl bedeckt ist.
Tomatenmark dazu, salzen…nochmals umrühren und nun mit der Marinade-Flüssigkeit aufgießen. Schalotten, Möhren, Knoblauch, Oliven und Lorbeer dürfen jetzt auch mit rein…
Deckel drauf und das Ganze auf kleiner Flamme ca. 3-4 Stunden schmoren lassen (bei 150° im Ofen sollte es wohl auch gehen), bis das Fleisch butterzart ist… je nach Fleischart. Bei mir war es nach 3,5 Std. kurz vor dem Zerfall…
Daher habe ich das Fleisch rausgenommen und die Soße noch gut 15 min. einreduzieren lassen. Orangenzeste reingerieben,  mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Die eiskalte Butter dazu und das dadurch sämige Sößchen ist fertig…In manchen Rezepten soll man die Marinade vor dem Schmoren einreduzieren, in anderen ist es gar nicht vorgesehen. Je nachdem, wie gebunden ihr eure Soße mögt…

 

 

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einfaches Pilzrisotto

Diesen (und den in Kürze folgenden) Artikel habe ich meinem werten Kollegen Thomas zu verdanken!

Danke, Thomas!

…denn auch wenn wir uns selbstverständlich während der Arbeitszeit ausschließlich über Dienstliches unterhalten, so ist auch hier die Ausnahme eine Bestätigung der Regel und ab und zu schleicht sich dann doch das ein oder andere private Wort ein…so letzte Woche…

…Da sitz’ ich an meinem Schreibtisch und plötzlich! Ein Gedanke!

Ich schaue über die Monitore zu ihm rüber…

Er, anscheinend leicht verunsichert was los ist, schaut fragend zurück…

(…wohl noch voller Hoffnung, die folgenden Worte aus meinem Mund könnten von Arbeit, Fußball oder dem Wetter handeln…aber nein…)

Da sprudel ich schon los…

“Sag’ mal, was gibt es denn bei euch zu Essen heute? Oder am Wochenende? Risotto?! Was für eins? Wie? Seit 5 Jahren nicht mehr gemacht? Oh? Hast du mir schonmal erzählt? sorry, wohl nur halb zugehört…ah, doch erinner mich…ach komm! Mit Fisch? Garnelen? Also bei mir ja fast nie…der Fabi, du weißt schon….nicht so Fisch…bläh, blubber, blubb… “

Zum Glück  ist Thomas auch ein Freund des guten Geschmacks (und zu Hause selbst Chef in der Küche), so dass sich just in diesem Moment, bei wiederholtem drüber Nachdenken und Lesen, mein schlechtes Gewissen bzgl. der Zuquatscherei schon wieder in Grenzen hält ;)

Egal!

…gequatscht, gedacht, getan…sah es dann heute mittag wie folgt aus:

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Endlich mal wieder ein schönes, einfaches Pilzrisotto! Warum einfach? Weil ich die “einfachen” Pilze vom Markt genommen habe, keine getrockneten Steinpilze o.Ä.

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lediglich ein paar ganz und gar nicht saisonale, gezüchtete Seitlinge und Champignons (verzeiht ;) )

Aber erstmal ein “Basis-Risotto”, wie ich es immer mache (nach Jamie Oliver), in gedünsteter  Zwiebel und Staudensellerie den Reis angeschwitzt…

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 Mit Wein ablöschen und die Pilze parallel anbraten…

Kellenweise Brühe dazu und unter ewigem Rühren verköcheln lassen…

Nach ca. 10 min. kommt der erste Teil Pilze hinzu, nach weiteren 10 min. rühren, rühren und rühren ist das Risotto so gut wie fertig…nur noch ein Stich Butter und ordentlich Parmesan unterheben, ziehen lassen…

12.011und es kann angerichtet werden! Die restlichen Pilze noch dazu…

Für die Frische sorgt ein wenig Zitronenabrieb…IMG_6621

und das war es dann auch schön…äh…schon! Ein cremiges, wohliges, leckeres Risotto…

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Einen schönen Sonntag! :)

(die)michiko

einfaches Pilzrisotto

für 2-3 Personen
 
  • 1 Essl. OlivenölIMG_6631-003
  • 2 Essl. Butter
  • 1 Zwiebel
  • 2 Stangen Sellerie
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2-3 handvoll Risottoreis
  • 1 Glas Weißwein, Sekt oder Wermuth
  • 1-2 Liter gute Brühe (Gemüse oder Huhn)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 handvoll Parmesan
  • etwas Zitronenabrieb
 
  • 300 gr. Pilze, geputzt und klein geschnitten
  • 1 Teel. Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
 
1 Essl. Öl und 1 Essl. Butter in einem großem Topf erhitzen und darin die  fein gewürfelten, bzw. gehackten Zwiebel, Sellerie und Knoblauch bei mittlerer Hitze 10-15 min, glasig dünsten.
Die Pilze putzen und klein schneiden. Brühe in einem kleinen Topf erhitzen.
Den Risottoreis in den Topf mit den Zwiebeln geben und unter ständigem Rühren 2 min. bei stärkerer Hitze anschwitzen (bis das Korn am Rand leicht glasig wird). Mit Wein ablöschen. Wenn der Alkohol verkocht ist, es also nicht mehr nach Alkohol riecht, kellenweise die heiße Brühe hinzu und immer weiterrühren (je nach Intensität der Brühe kann eine gute Prise Salz nicht schaden, aber grundsätzlich je besser die Brühe…is’ klar, oder?!).
Ihr müßt euch nun leider in Geduld üben und wirklich warten, bis eine Kelle ein-/vergekocht ist und dann erst die nächste dazu. Nur so und durch das ständige Rühren tritt die Stärke aus dem Korn und das Risotto bekommt die gewünscht cremige Konsistenz…rechnet mal bei der oben angegebenen Menge mit ca. 20 min. Rühren!
Parallel eine Pfanne stark erhitzen, einen guten Schuß Olivenöl rein und die Pilze darin anbraten. Achtet darauf, die Pfanne nicht zu “überfüllen”, sonst schmoren die Pilze mehr in ihrem Saft, als dass sie schön “kross” werden. Lieber in mehreren Durchgängen braten. Thymian dazu und mit Salz und Pfeffer würzen. Beiseite stellen.
Nach ca. 10 min. rühren kann 1/3 der Pilze schonmal mit in das Risotto gerührt werden. Solltet ihr doch noch Flüssigkeit in der Pfanne von den Pilzen haben, diese natürlich auch…
Nach weiteren 8-10 min könnt ihr anfangen die Konsistenz zu testen…ob das Korn an und für sich schon weich ist, aber noch einen leichten Biss hat, insgesamt alles schön cremig ist…
Ist das der Fall, kommt ein Essl. Butter ins fertige Risotto, eine handvoll Parmesan und nach kurzem Unterrühren ein Deckel auf den Topf, damit das Ganze 2 min. durchziehen kann.
Jetzt das Risotto auf Tellern anrichten, die restlichen Pilze oben drauf, etwas Zitronenabrieb drüber für die Frische, ein paar Tropen feines Olivenöl und wer mag, noch ein paar Späne Parmesan. Fertig ist ein absolutes Wohlfühlessen! Sofort servieren!
 
(Die Mengen-/Zeitangaben sind leider etwas vage, aber es ist so unterschiedlich, bei welcher Hitze das Risotto kocht, was für ein Risottoreis ihr habt…testet am besten immer wieder, wie hart das Korn noch ist und fügt dem entsprechend Brühe hinzu)

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Lavendel-Honig Eis

Guten Tag, sehr geehrte Damen und Herren,

gestatten sie? dieMichiko!

Jaja, laaang ist es her…da habe ich hier mal gebloggt…

Dann kam die Baustelle, dann das Chaos, dann die Suche nach der Kamera, dann das Ding mit der Zeit und schon, ZACK! sind 4 Monate rum…

…”rum” ist heute zum Glück auch die Unordnung hier zu großen Teilen und somit sind die Tore zum Bloggen wieder geöffent!!

Hach, und schön ist es…vor allem zu sehen und zu lesen, dass trotz der veralteten Artikel ihr immer wieder vorbeigeschaut habt…

Ich selbst auch! :)

…nämlich gestern, bei Steffi, einer lieben Imkerin und Freundin, die dieses Jahr mit Hilfe ihrer 2 geliebten Bienenvölker ihren ersten, herrlichen Honig geerntet hat.

Mit einem dicken Glas ”Wackernheimer Sommerblütenhonig” im Gepäck  bin ich direkt nach Hause  in die Küche gestiefelt, wo duftender Lavendel, heiße Milch und Sahne schon gewartet haben!

Zugegeben….

…es ist kalt draussen

und windig

und der Sommer ist lange rum,

…aber ich sage euch,

wenn es cremig ist und sahnig, und evtl. zu einem kleinen, warmen Küchlein,

geht Eis IMMER!!

Dieses Lavendel- Honig Eis  hat sogar irgendwie was…ja, man kann sagen “Gemütliches”…

…solltet ihr es mit der Lavendel-Dosierung nicht übertreiben…

Dann übertreibst doch lieber mit dem Honig! Bei “Honiglust” könnt ihr euch selbst ein Bild von Steffi und ihren Bienen machen!

Ich überteibe es mal lieber nicht mit diesem  Artikel und wünsche euch noch einen schönen Sonntag Abend!

Auf bald und wieder öfter,

:)

(die)Michiko

Lavendel-Honig-Eis

(Rezept, leicht abgewandelt, von  Thomas Kellermann)
für 4-6 Portionen
  • 250 ml Milch
  • 250 ml Sahne
  • 2-3 gr. Lavendelblüten
  • 6 Eigelb
  • 130 gr. Honig
  • etwas Zitronenabrieb
 
Und so wird’s gemacht:
Milch, Sahne, Lavendel kurz aufkochen, durch ein Sieb geben um die Blüten zu entfernen und die Milch-Sahne etwas abkühlen lassen, bevor sie zurück in den Topf kommt.
Eigelb und Honig dazugeben und “zur Rose abziehen”, sprich, unter ständigem Rühren mit dem Spatel vorsichtig so lange erhitzen, bis die Masse abbindet (bei 80°C)
Sie sollte so fest sein, dass sie nicht mehr vom Spatel fliesst.
Komplett abkühlen lassen und gefrieren. Ich habe dafür die Eismaschine genutzt, aber ihr könnt die Masse auch einfach in eine Form füllen und im Eisfach 3 Std. gefrieren lassen, alle 45 min. umrühren und letztendlich 10 min. vor dem Servieren antauen…

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Langsam gebratener Schweinebauch mit süßem Fenchelgemüse…

nochmal (zum laut mitlesen) :)

“Laaangsam, gebraaatener Schwaaaainebauch”

…(den Mund voluminös geöffnet beim Aussprechen)

dazu

“süüüßes Fenchelgemüüüüse”

… (hier bei der Aussprache auf verzückte spitze Lippen achten )

Schon beim reinen Lesen ziehen da bei mir die Geschmackswolken am Himmel vorbei…deftig aufgebäumte Wolkenbänder, davor spritzig, frische weiße Wölkchen…

Aber was red’ ich hier von Wolken, schaut selbst:

Ihr wollt das auch? Sofort? Dann lass’ ich jetzt mal den lieben Gerd  weitermachen…

(Da sich an meiner Küchensituation nicht wirklich etwas geändert hat, darf ich euch freundlicherweise dieses Gastrezept kredenzen…)

Vorhang auf!

LANGSAM GEBRATENER SCHWEINEBAUCH

MIT SÜSSEM

FENCHELGEMÜSE

 
Das Kernstück dieses Rezeptes aus meiner rheinischen Heimat ist das Bauchstück des „Alfterer Bio-Landschweines“. Diese Tiere leben artgerecht unter freiem Himmel, als Schweinerotte in der sehr landwirtschaftlich geprägten Region des Vorgebirges, direkt vor den Toren Kölns.
 
Schweinebauch wird immer noch stark unterschätzt, obwohl er ausgesprochen lecker ist. Man kann ihn in zentimeterdicke Scheiben schneiden und sehr schön knusprig grillen, aber für dieses Gericht wird er bei maximal 140 Grad mindestens 3 Stunden im Backofen gegart. Der dabei ebenfalls langsam gegarte Fenchel wird dabei herrlich süss, und ist ein wunderbarer Gegenpol zum deftigen Schweinefleisch.
 Zutaten für 6 Personen:
  •  2 KG Schweinebauch mit Rippchen und Schwarte, vorzugsweise aus Bio-Aufzucht
  • 2 Esslöffel Fenchelsamen, dazu grobes Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 4 Fenchelknollen, geputzt, in jeweils 6 Stücke zerlegt, das fedrige Grün zur Seite legen
  • 1 kleiner Bund Thymian, die Blätter abgezupft
  • 5 Knoblauchzehen ungeschält, (ich schäle sie immer)
  • Olivenoel und eine Flasche Weisswein
 Den Ofen auf maximale Temperatur, (250 Grad und mehr) vorheizen. Die Schwarte des Schweinebauchs mit einem sehr scharfen Messer einschneiden.

 In einem Mörser die Fenchelsamen mit einem Esslöffel groben Meersalz zu Pulver zerstoßen, und in die Einschnitte der Schwarte einmassieren. In einem Bräter die Fenchelstücke mit dem Thymian, dem Knoblauch, mehreren kräftigen Spritzern Olivenoel sowie Salz und Pfeffer vermischen.

Das Fleisch mit der Schwarte nach oben darauflegen und in den heißen Ofen geben. 
 
Nach 10 Minuten die Temperatur auf 140 Grad reduzieren, und das Fleisch eine Stunde weiterbraten. Die anfangs sehr starke Hitze lässt die Schwarte gleich schön kross werden. Es kann nun in aller Ruhe garen.
 
Nach einer Stunde den Braten aus dem Ofen nehmen, eventuell Fett abschöpfen, den Wein angießen und alles noch einmal für eine Stunde in den Ofen schieben. Es ist auch möglich den Wein innerhalb dieser Stunde nach und nach anzugießen, wichtig ist, dass der Fenchel während dieser Stunde im Wein liegt.
 
 Danach den Fenchel in eine Schüssel umfüllen und warm stellen. Das Fleisch kommt nun solo für eine dritte Stunde in den Ofen. Falls nötig noch etwas Wein dazugeben, damit noch etwas Bratensauce entsteht. Das Fleisch ist fertig, wenn die Seite der Kruste goldbraun, die Oberseite dunkelbraun und knusprig ist. Die Kruste wird durch das lange Garen sehr kross, und zerplatzt beim Essen regelrecht.
 
 Den Braten aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten ruhen lassen. Danach in große Stücke schneiden, mit dem Fenchelgrün bestreuen und gemeinsam mit Bratensauce und dem warm gehaltenen süßen Fenchelgemüse servieren.
 
Dazu passt natürlich ganz hervorragend ein leckeres Kölsch, z.B. Mühlenkölsch der Brauerei Malzmühle die in der Kölner Innenstadt seit Jahrhunderten Bier produziert.
 
 Hier in Rheinland-Pfalz bzw. Rheinhessen empfehle ich den schon zum Kochen verwendeten Grauburgunder des Weingutes Wagner in Essenheim. Aus der Produktlinie Jean gibt es neben diesem bereits oft prämierten Wein noch einen sehr fruchtigen Weißburgunger. Beide Weine sind eine ideale Ergänzung zu diesem sehr bodenständigen Essen.
 Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.
 
Sommer 2012
GERD

Der Vorhang fällt…

Danke, Gerd! :)

…und weil es einfach zu schön ist, hier nochmal:

 
Auf bald und bis dahin euch nur das Beste!
 
(die)michiko
 

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Küchenpause…

Ihr Lieben,

nicht, dass ihr denkt, die Kochererei hat ein Ende…zumindest nicht der Wille…nur die momentanen Möglichkeiten…leider…und so auch mein Geschreibsel dazu…

Denn, und da bleibt mir nur ein Seufzen, bzw. Schluchzen, denn DASBild

ist (kein Scherz) unsere Küche!

Deckenbalken von 1896 möchten raus, Neue nächste Woche rein und, und und…da wird Nervenstärke getestet (ich bin gespannt, haha)

Und dann habe ich noch die Grillbilder zum Posten nicht schnell genug gespeichert, Fabi dafür umso schneller die Karte aus der Kamera formatiert und da ohne Bilder kein Rezept…kein Rezept.

Aber keine Sorge, sobald sich die Sicht hier verbessert und der Staub sich gelegt hat, seid ihr die Ersten, die davon erfahren!

Habt ihr denn solange ein paar gute Baustellen-Rezepte für mich? Ich freu’ mich drauf!

Mit lieben Grüße,

(die)michiko

PS: Und bei allem Stress sei gesagt: Für eine Kochwütige eine Küche zu planen…omg! Love it! :)

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