Rhabarberkuchen

Letztens, ich sag’s euch, ich hätt‘ platzen können! Nervös war ich…gereizt…! Warum, weiß ich leider auch nicht!  War aber so und da hilft nur eins, ich muß backen!

Meine Kollegen hatten sich Rhabarberkuchen gewünscht und ich dazu zwei  passende Rezepte!

Auf dem Markt  gibt es dazu schon herrlichste Zutaten

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das Wetter  schön, ein paar Tage frei, eigentlich alles tüdelü…

Aber wo fing das Ganze nochmal an? Richtig, beim „gleich platzen“!

Ich also in dieser nicht begründbaren, bzw. begrenzt begründbaren miesen Laune am Vorbereiten von Teig Eins. Gut. Funktioniert. Gut sogar! Kalt stellen.

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In der Zwischenzeit den zweiten Kuchen vorbereiten, Teig zusammenrühren, Vanille-Creme fertig machen, Rhabarber putzen…

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jetzt nur noch die Streusel dazu

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und ab in den Ofen!

Und das schaut vielleicht gut aus! Und riecht schon super!

Kein Wunder, dass die Laune da umschlägt!

Doch wie so oft im Leben: dann, wenn sie, die gute Laune,  kurz davor ist, wie ein mit süßen, essbaren Konfetti gefüllter Luftballon vor Freude zu platzen, bemerkt man, dass man gerade die Zutaten von Kuchen Eins, mit denen von Kuchen Zwei, kreuz und quer vertauscht hat..oder besser gesagt, die Mengenangaben…ARGH! Keine Eier mehr? Warum? Alle in Teig Eins?…so wird aus Konfetti schnell mal Regen….oder Staub, oder Dreck oder so… auf alle Fälle MIST – plus ein  misslungener Kuchen!

So nebenbei, aber an Wichtigkeit nicht zu unterschätzen…habe ich eigentlich erwähnt, dass sich das alles gerade an einem Feiertag abspielt?

Ach, was soll das Geschwätz!

Am Ende gab es eine einfache Tarte, mit einer einfachen Creme und einem feinen, einfachen Boden

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(trotzdem) einfach lecker!

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Machst’e nichts dran…

Was aus dem anderen Kuchen wurde? „Also verkaufen kannste den nicht“, Zitat des Vorkosters…und bei dem blieb er damit auch

Liebe Grüße, Michiko

Rhabarberkuchen

1 Kuchen
28cm Tarteform (angelehnt an ein Rezept von Lea Linster)
 
Boden

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  • 200 gr. Mehl
  • 100 gr. Butter
  • 1 Teel. Backpulver
  • 1 Ei
  • 60 gr. Zucker
  • 2 Essl. Öl
  • 2 Essl. Sahne
Belag
  • 300-400 gr. geputzten Rhabarber
  • 1-2 Essl. Zucker
Creme
  • 30 gr. Stärke
  • 1 Vanilleschote (Mark ausgekratzt und Schote)
  • 250 ml Milch
  • 150 ml Sahne
  • 60 gr. Zucker
  • 1 Essl. gemahlene Mandeln
Für den Teig Mehl, Backpulver und Zucker vermischen, die Butter in Flocken dazu und verkneten. Ei, Öl und Sahne mitverkneten. In Frischhaltefloie eingewickelt 30-60 min. im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Rhabarber derweil in etwas Zucker ziehen lassen.
Für den Guss die Milch, mit der Sahne, dem Zucker und der Vanille aufkochen lassen (ich gebe anfangs die Schote für einen intensiveren Geschmack noch mit in die Milch bis sie aufkocht), vom Herd ziehen, in 2 Essl. Milch aufgelöste Stärke einrühren, nochmals kurz aufkochen und dann gut abkühlen lassen. Mandeln einrühren.
Den Teig ausrollen und in die gefettete Tarteform legen, den Rhabarber darauf verteilen, den Guss obendrüber gießen.
Bei 175°C ca. 1 Stunde backen.
 
Eigentliches Rezept für den Guss:
  • 2 Eier
  • 60 gr. Zucker
  • 150 ml Sahne
  • 1 Essl. Gemahlene Mandeln
Alle Zutaten aufschlagen und über den Rhabarber gießen.
Fertig!

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Rezepte, Süßes, Vegetarisch

Eine Antwort zu “Rhabarberkuchen

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