Zaru Soba (kalte Buchweizennudeln)

Langsam, aber sicher habe ich die Nase voll!

Nein, nicht langsam, sondern sowas von sicher!

Nach überstandenem Fieber, und der naiven Vorstellung, ich sei nun genesen, haben sich die Erkältungserscheinungen schön in die Bronchien und Lunge abgesetzt, so dass ich immernoch eine Bronchitis und dazugehörige Symptome mit mir rumschleppe, was nicht nur mich nervt, sondern inzwischen auch mein Umfeld, welches ich regelmäßig mit Hustenanfällen attackiere…

Ja, ich sag’s euch…da weichen die einst mitleidige Blicke meiner Lieben, den Entnervten…

Nichts desto trotz, Thema-Wechsel, denn viel besser, wichtiger und überhaupt:

Das Wetter! Oh ja, der Frühling…er brüllt uns geradezu ins Gesicht… ist es nicht traumhaft?

Freut ihr euch da nicht auch schon auf all die leckeren erfrischenden Frühlings-/Sommergerichte? Ich mein, nichts gegen Eintopf und Co., aber so langsam….

Ich auf alle Fälle freu‘ mich nicht nur drauf‘, ich leg einfach schon los, haha!!

Inspiriert vom gestrigen 85.Geburtstag meiner herzallerliebsten Oma, gibts heute einen japanischen Klassiker und Favorit seit meiner Kindheit:

Zaru-Soba.Kalte Nudeln mit Dip. Buchweizennudeln. Hört sich nicht lecker an? Probiert es einfach aus, ihr braucht auch gar nicht viel!

In 10 min. habt ihr ein klassisches jap. Gericht zubereitet!

Die Raffinesse, wenn man so will, liegt in der Art zu essen…

Kurz vor dem Servieren, damit sie nicht verkleben, ein paar Nori-Streifen über die Soba, Frühlingszwiebeln und Wasabi in die Sauce, leicht verrühren.

Die kalten Soba in die Sauce eintauchen…sie sollten nur „ein leichtes Bad nehmen“ und dann mit allem was dran hängt, sprich etwas Seetang (Nori), Frühlingszwiebel und Wasabi genüsslich hochschlürfen.

Ich gebe zu, Fabian musste auch ein paar mal üben, bis er auch wirklich die Nudeln im Mund hatte und nicht alle im Dip verloren, aber wenn man sie nicht los lässt…kein Thema!😉

Traut euch einfach! Ihr werdet bestimmt eine Menge Spaß und vor allem ein total leckeres, erfrischendes Mittagessen haben!

Itadakimasu!

(die)michiko

 Obaachan, O tanjoubi omedetou! Aitai!❤

Zaru Soba (kalte Buchweizennudeln)

für 4 Portionen
  • 320 gr. Soba Buchweizennudeln (aus dem Asia-Laden, ich habe nur gute Erfahrung mit den in Japan hergestellten, leider etwas teureren gemacht)
  • 350 ml Dashi (ich hatte Dashi-Pulver, vielleicht geht auch andere Brühe)
  • 50 ml Shoyu (Sojasauce)
  • 50 ml Mirin (süßer Koch-Reiswein, kein Sake!)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • etwas Wasabi (kann man auch weglassen)
  • 1/2 Blatt Nori (getr. Seetang)
Für den “Dip” Dashi kurz aufkochen lassen, dann Sojasauce und Mirin dazugeben, evtl. eine Prise Salz, und das ganze nochmals aufkochen lassen. Von der Platte ziehen und abkühlen lassen.
 
Die Soba nach Packungsanweisung gar kochen (bei mir 4 min.) Egal, was auf der Packung steht, das Wasser NICHT salzen. Ähnlich wie bei gewöhnlicher Pasta, die Soba bitte nicht weich kochen! Lieber 30 sek. zu früh, als zu spät aus dem Topf.
Sobald ihr die Soba abgeschüttet habt, sofort mit kaltem Wasser abspülen, bis die Nudeln komplett kalt sind.
 
Nun kommt das Anrichten und Essen:
Solltet ihr keine Soba-Matte haben, könnt ihr die Soba einfach im Sieb lassen und einen tiefen Teller drunterstellen. Das ist wichtig, damit der Dip mit der Zeit nicht verwässert.
Den in feine Streifen geschnittenen Nori (Seetang) auf die Nudeln geben, Frühlingszwiebel und Wasabi auf einem kleinen Extrateller dazureichen.
Man gibt jeweils etwas Wasabi (wer mag) und einige Ringe Frühlingszwiebel in den Dip und taucht dann die Nudeln, an denen einige Streifen Nori hängen, in den Dip. Dabei lässt man die Nudeln nicht los, sie werden wirklich nur kurz eingetaucht und dann nach japanischer Manier hochgeschlürft.
Ist die Mischung zu salzig, einfach mit etwas Wasser verdünnen. 
 
Das Gericht kann, auch wenn es kalt gegessen wird, nicht komplett früher vorbereitet werden. Den Dip kann man einige Stunde vorher zubereiten, die Soba selbst allerdings müssen frisch gekocht sein. Einmal abgekühlt, kleben sie sonst aneinander.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter asiatisch, Gemüse, japan, Rezepte, vegan, Vegetarisch, vollwert

Eine Antwort zu “Zaru Soba (kalte Buchweizennudeln)

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